Mastinohündin „Samantha“

MichaelaSammyJanaHurra, wir bekommen einen neuen Hund! Nachdem unser Fila „Benny“ von uns gegangen war, war nun die Vorfreude riesengroß. Eine junge, 5 Monate alte,  Mastinohündin sollte bei uns einziehen. Ein jeder aus unserer Familie (Vater, Mutter und Tochter) freut sich und möchte einfach nur Spaß und Freude mit ihr haben.

Spaß möchte jeder, doch an Erziehung denkt im ersten Moment niemand. Warum auch? Der Hund ist jung, warum sollte nicht alles harmonisch laufen? Nun ja, zumindest so lange bis der erste Schuh gefressen oder dem ersten Hasen nachgejagt wird. Und so nebenbei bemerkt, sollte unsere Mastionhündin nicht ausreichend sozialisiert worden sein? Beim Züchter wurde sie nämlich nicht im Haus aufgezogen. Im Wesentlichen beschränkte es sich in unserem Fall „nur“, auf das Zerstören von Schuhen und auf das gelegentliche „nicht hören wollen“. Wir beschlossen in die „ 2 und Vierbeiner Schule“ zu gehen.Eigentlich hatten wir ja schon viele Erfahrungen durch unsere vorherigen Hunde, den Fila Brasileiro „Benny“, den Altdeutschen Schäferhund „Roy“ und den Collie „Teddy“, gesammelt und waren uns nicht so ganz sicher ob ein Hundeschulbesuch uns weiter hilft. (Im Nachhinein wissen wir, das war eine der besten Ideen, die wir je hatten!) Als Familie, die schon oft Hunde hatte, dachten wir, wir wüssten schon alles zum Thema Erziehung, doch schon unser erster Besuch in der Welpengruppe bewies uns das Gegenteil. Wir wussten einiges, anderes war uns jedoch vollkommen neu und unbekannt!

Nachdem sich als erstes jeder Teilnehmer mit seinem Hund vorgestellt hat, beginnt das Training. Auffallend ist die konstant entspannt Atmosphäre! Es gibt keinen Stress oder Druck etwas sofort können zu müssen. Auf jeden Hund und natürlich seinen Besitzer wird individuell eingegangen und sich ihrem jetzigen Können angepasst. Was uns aber am Meisten „eingetrichtert“ wird, sind zwei Dinge: Erstens: Lernerfolg entsteht nur durch gegenseitiges Vertrauen. Erst wenn dein Hund sich 100%ig auf deine Entscheidungen verlassen kann, werdet ihr ein perfektes Team und zweitens: Nicht allein der Hund muss lernen sondern besonders der Mensch, wie er seine Körpersprache einsetzt und womit er seinen Hund begeistern kann!
Am schönsten an der Hundeschule ist das Zusammentreffen vieler verschiedener Hunde, egal ob Große, Kleine, Dicke oder Dünne. Genau dieses Aufeinandertreffen machte unsere „Sammy“ zu einem sozialverträglichen Begleiter! Sogar einfache Übungen, wie „bei Fuß“ an entgegenkommenden Hunden vorbei zu gehen, ohne dass der Hund unkontrolliert drauf zu läuft, stärken das Vertrauen und erleichtern den Alltag ungemein. Denn glaubt mir, es gibt kein schöneres Gefühl, als wenn euch beim Spazierengehen ein fremder Hund entgegen kommt und euer Hund perfekt neben euch geht, während der andere kaum zu halten ist. Das stärkt das Selbstvertrauen ungemein!
Ich bin immer noch total begeistert von der Entwicklung unseres Hundes. Eine eigentlich lernfaule Rasse blüht in der Hundeschule auf, arbeitet super mit und freut sich über jeden neuen Hundekontakt. Sie zeigt uns immer wieder, dass es ihr dort gefällt, sie wirklich Spaß hat und es nicht als lästige Arbeit ansieht. Wir besuchen die Hundeschule nun schon seit ca. 3,5 Jahren und werden diese auch weiterhin besuchen, denn wir sehen dieses Training nicht als „nervendes Muss“ an, sondern als einen wertvollen Spaß für Mensch und Tier!
Liebe Regina, wir danken dir, dass wir es mit deiner Hilfe geschafft haben, aus einem ungestümen und sturen Mastino einen sozialverträglichen, nicht mehr lernresistenten, gutmütigen, freudigen, gut erzogenen…..(jetzt gehen mir langsam die Adjektive aus)…. einfach den perfekten Hund zu machen!
Geschrieben von Familie Michaelis

 

 

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