Winterkrankheiten

Den meisten Hunden gefällt der Winter. Im Schnee zu laufen und zu spielen macht ihnen großen Spaß.
Hunde mit Herzkrankheiten fühlen sich sogar besser, da der hohe Sauerstoffgehalt in der Luft ihnen Erleichterung bringt.
Im Winter treten jedoch folgende Krankheiten und Kranheitssymptome öfter auf: (more…)

„Blick dort – Blick hier“

Es geht darum, dass in dem Moment, wenn der Hund etwas erblickt (Blick dort) bestätigt wird und im Anschluss ein Blick zum Hundehalter erfolgt (Blick hier) der belohnt wird. Dazu verwendet man entweder ein Markerwort oder einen Clicker. Zu Beginn ist es gut mit einem neutralen Gegenstand z.B. einem Target (Fliegenklatsche) zu trainieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin Gegenstände aus dem Haushalt zu verwenden. So lässt sich das „Spiel“ gut in den Alltag integrieren.
Ein Gegenstand taucht z.B. hinter dem Rücken plötzlich auf, Hund schaut hin und wird geklickt und somit der Moment der Blickaufnahme verstärkt. Diese Übung sollte häufig und ohne große Aufregung, also ohne zu viel Enthusiasmus von Seiten des Hundeführers, durchgeführt werden. (more…)

Der Schnauzengriff

 – oder „wie man einen Hund „richtig“ in die Lefzen kneift“

Ein über die Schnauze fassen wird von der Mutterhündin, seltener von erfahrenen, erwachsenen Hunden gezeigt, wenn junge Hunde / Welpen zu aufdringlich, hartnäckig und übereifrig ein bestimmtes Verhalten durchsetzen wollen. Das „Über-den-Fang-fassen“ dämpft also das Verhalten in der jeweiligen Situation. Beim Säugen benutzt es die Mütterhündin zum Teil aus Eigenschutz aber meiner Meinung nach auch um die Geschwisterwelpen trinken zu lassen. (more…)

Stachelhalsband und Co.

– Auswirkungen auf das Hundeverhalten und rechtliche Konsequenzen
Die Erziehung eines Hundes über Schmerz und Gewalt kann gravierende Auswirkungen auf das Verhalten und die Lebensqualität des Hundes haben, sowie rechtliche Konsequenzen für den Hundehalter bzw. Hundeausbilder, nach sich ziehen. Diese Konsequenzen möchte ich hier, in kompakter Form, aufzeigen. Unter Punkt 1 die möglichen Auswirkungen auf das Verhalten und die Psyche des Hundes. Punkt 2 wird Ihnen eine Auswahl an Hilfsmitteln und Methoden darstellen, die Schmerz und Leid für Hunde bedeuten und somit in Deutschland verboten sind. Im 3. Punkt werden die rechtlichen Aspekte erläutert. (more…)

Erlernte Hilflosigkeit

„Learned-Helplessness„-Experiment bei Hunden.

Den Versuchsaufbau bezeichnet man auch als triadisches Design, da die Versuchstiere in drei Gruppen eingeteilt werden.
Das Learned-Helplessness-Experiment läuft in zwei Phasen ab.

Phase 1:
Während dieser Phase wird

a) eine Gruppe von Hunden kurzen elektrischen Schocks ausgesetzt, welche sie durch eine bestimmte Reaktion verhindern können.
Diese Reaktion ist in der Regel die Betätigung eines kleinen Hebels oder das Drehen eines Rades.
Mit der Zeit lernen die Hunde, sofort nach Einsatz des Schocks die terminierende Reaktion zu zeigen – sie demonstrieren also Fluchtverhalten. (more…)

Süchtige Hunde – gibt es wirklich!

Wie man Hunde süchtig macht!

Ballspielen geht einfach und schnell und kann daher von jedem Hundehalter für seinen Hund als Beschäftigungsmöglichkeit genutzt werden. Bei entsprechend disponierten Hunden führt eine einseitige Beschäftigung, egal ab es nun der Ball ist oder eine andere Beschäftigung, die über den Beutetrieb aufgebaut wurde, zu einer Verhaltensstörung, die häufig vom unwissenden Halter nicht registriert wird.  (more…)

Longieren mit Hunden

„Longieren, dass ist doch nur etwas für Pferde, wird vielleicht der ein oder andere Hundehalter denken.

Jedoch ist die Idee gar nicht neu; es gibt sie seit den 60er Jahren.
In Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark wurde bei der Ausbildung von Polizeihunden das Longieren angewandt.

In Deutschland wird es nur langsam bekannter und da es eine interessante Beschäftigung für Hund & Halter ist biete ich gelegentlich einen „Longierkurs“ an. (more…)

Hundeschule – muss das wirklich sein?

Ja!, denn das Zusammenleben mit einem „geschulten“, sprich: gut erzogenen Hund ist einfacher.

Man kann ihn fast überall mitnehmen. Dort, wo es erlaubt ist, kann er dann ohne Leine laufen und man muss sich nicht ständig für seinen Hund entschuldigen, weil er sich nicht benehmen kann. Oft ist der Ausruf: „Der tut nichts, der will nur spielen!“, ein Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit in Sachen Führungskompetenz. (more…)

Entwicklungsphasen bis zur 8ten Woche

Die ersten 8 Wochen im Hundeleben:

Wenn es um Entwicklungsphasen geht, dann kommt niemand an Eberhard Trumler vorbei. Er hat diese Phasen studiert, erforscht und benannt. So beziehe auch ich mich darauf und benenne diese, wie er sie in seinem Buch „Hunde ernst genommen“ beschreibt. (more…)

ein Welpe zieht ein

Es gibt nicht viel Niedlicheres als einen kleinen Hundewelpen. Die erste Euphorie und Freude sollte aber nicht der Grund und die Überlegung sein einen Welpen aufzunehmen.
Der zukünftige Hundebesitzer sollte deshalb vor dem Kauf in sich gehen und darüber nachdenken, daß sich sein Leben zusammen mit einem Hund enorm verändern wird. (more…)

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